Spraywelten Ausgabe 2/2017
18 Das Produktionswerk MOTIP DUPLI in Haßmers- heim gehört mit seinen über 350 Mitarbeitern zu den Standorten mittlerer Größenordnung, in punkto Sicherheit aber zu den ganz Großen. Wenn es brennt, im Falle eines Chemie-Unfalls oder eines anderen, potenziell bedrohlichen Vorfalls, müssen alle Sicherheitskräfte und Mitarbeiter/-innen an einem Strang ziehen, da- mit eine Katastrophe verhindert werden kann. Am 28. Juli fand daher eine umfassende Eva- kuierungsübung statt, mit der ein möglicher Ernstfall bis in die Details nachgeahmt wurde. RETTEn MIT PLAn unternehmen SPRAYWELTEN | 2017 | AUSGABE 02 Pünktlich um elf Uhr wurde über die Brandmel- deanlage Feueralarm ausgelöst. Unmittelbar danach strömten die Mitarbeiter/-innen zu den zugewiesenen Sammelplätzen. Bereits drei Minuten nachdem die Sirene begonnen hatte alle Mitarbeiter/-innen zu warnen, konnten die Löschfahrzeuge zu ihrem Einsatzort ausrücken. Die Realitätstauglichkeit der Abläufe wurde mit einer erfundenen, aber durchaus denkbaren Situation getestet. Im Labor wurde eine Ver- puffung simuliert und angenommen, dass ein Mitarbeiter danach nicht mehr auffindbar ist. Er musste gefunden und aus dem Gebäude gebracht werden. Zeitgleich zur Personenret- tung wurden die Gebäude evakuiert, wozu sich alle Mitarbeiter innerhalb nur weniger Minuten an den Sammelplätzen einfanden. Als beson- ders wichtiger nächster Schritt im Ablaufplan, musste sich dort jeder einzelne mit seinem Personal-Chip registrieren. So werden unnöti- ge und riskante Rettungsaktionen verhindert.
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NDQyNTAz